Porträt: JP Australia Entstehung &...



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Kaufberatung Windsurfboards

1. Für Anfänger

Ziel: Sicherheit, Stabilität, leichter Start.

Eigenschaften:

  • Volumen: groß (180–230 Liter) → viel Auftrieb, kippstabil.

  • Breite: 75–100 cm → erleichtert Balance.

  • Länge: 260–300 cm (oft kürzer bei modernen Einsteigerboards).

  • Bauart: Weiche Decks (Softdeck) oder robuste Kunststoffkonstruktion.

  • Schwert (Mittel-Finne): Ja, ideal für Kursstabilität und Aufkreuzen (gegen den Wind fahren).

  • Einsatzbereich: Flachwasser, Schulung, erste Manöver.

  • Empfohlene Boardtypen: Schulungsboard, Einsteigerboard, „GO-Boards“ bei Marken wie Starboard.

Tipp: Anfänger sollten unbedingt mit einem Board mit Schwert beginnen – das macht den Lernfortschritt viel schneller.


2. Für Fortgeschrittene

Ziel: Erste Gleitfahrten, Halsen, Grundmanöver, mehr Geschwindigkeit.

Eigenschaften:

  • Volumen: 120–170 Liter (abhängig vom Körpergewicht).

    • Leicht (<70 kg): ca. 120–140 L

    • Mittel (70–85 kg): ca. 130–160 L

    • Schwer (>85 kg): ca. 150–170 L

  • Breite: 70–85 cm → stabil, aber schon sportlicher.

  • Länge: 240–270 cm → kompakter, agiler.

  • Schwert: meist nicht mehr vorhanden, nur Finne.

  • Boardtypen:

    • Freerideboards: Allrounder, stabil und gleitfreudig.

    • Freemoveboards: sportlicher, wendig, für erste Tricks.

  • Bauweise: Leichtbau (Epoxy, Carbon-Mix), stabil, aber nicht zu empfindlich.

Tipp: Für Fortgeschrittene ist ein Freerideboard die beste Wahl – vielseitig, fehlerverzeihend, aber schnell genug.


3. Für Profis

Ziel: Disziplin-spezifische Performance (Speed, Welle, Freestyle, Slalom, Foiling).

Eigenschaften (je nach Fahrstil):

  • Waveboards:

    • Volumen: 70–100 L

    • Kurz, wendig, robust, mit Fußschlaufen.

    • Optimal für Wellenreviere und Sprünge.

  • Freestyleboards:

    • Volumen: 90–110 L

    • Kurz, breit, reaktiv, für Tricks und Rotationen.

  • Freerace-/Slalomboards:

    • Volumen: 100–140 L

    • Lang, sehr schnell, auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt.

    • Mehrere Finnenoptionen.

  • Raceboards (Kursrennen):

    • Volumen: 180–250 L

    • Sehr lang (bis 3 m), mit Schwert.

    • Nur für Regatten und spezielles Material.

  • Foilboards:

    • Mit Foil-Mast statt Finne.

    • Volumen: 120–150 L.

    • Für Windsurf-Foiling (über dem Wasser schweben).

Tipp: Profis haben oft mehrere Boards, abgestimmt auf Wind und Disziplin.


Allgemeine Tipps zum Boardkauf

  1. Volumen-Regel:

    • Anfänger: Körpergewicht + 50–100 Liter.

    • Fortgeschrittene: Körpergewicht + 30–50 Liter.

    • Profis: Körpergewicht ± 10–20 Liter (je nach Revier und Können).

  2. Breite wichtiger als Länge: breite Boards sind kippstabiler und gleiten früher an.

  3. Gebrauchtkauf: gerade am Anfang sinnvoll (Boards sind teuer, und man steigt oft nach 1–2 Jahren auf kleineres Board um).

  4. Material:

    • Anfänger: robuste Bauweise (PE, EVA-Deck).

    • Fortgeschrittene: Epoxy, Glasfaser.

    • Profis: Carbon (leicht, aber empfindlich und teuer).

  5. Marken: JP, RRD, Tabou, Starboard, Severne


Windsurfboard-Empfehlung

Level Gewicht Leichte Winde (6–12 kn) Mittlere Winde (12–20 kn) Starker Wind (20–30 kn) Sehr starker Wind (30+ kn)
Anfänger < 70 kg 160–200 L, breit, mit Schwert 160–180 L, mit Schwert
  70–85 kg 180–220 L, breit, mit Schwert 180–200 L, mit Schwert
  > 85 kg 200–230 L, sehr breit, mit Schwert 200–220 L, mit Schwert
Fortgeschrittene < 70 kg 130–150 L (Freeride) 110–130 L (Freeride/Freemove) 100–115 L (Freemove/Wave)
  70–85 kg 150–170 L (Freeride) 120–140 L (Freeride/Freemove) 105–120 L (Freemove/Wave)
  > 85 kg 160–180 L (Freeride) 130–150 L (Freeride/Freemove) 115–130 L (Freemove/Wave)
Profis < 70 kg 110–130 L (Freerace/Foil) 90–110 L (Freestyle/Wave) 75–90 L (Wave) 70–80 L (Wave)
  70–85 kg 120–150 L (Freerace/Foil) 100–120 L (Freestyle/Wave) 85–100 L (Wave) 75–90 L (Wave)
  > 85 kg 130–170 L (Freerace/Foil) 110–130 L (Freestyle/Wave) 95–110 L (Wave) 80–95 L (Wave)

Hinweise zur Tabelle

  • Anfänger: brauchen ein großes Volumen + Schwert, weil das Board stabiler und kursstabil ist.

  • Fortgeschrittene: steigen auf Freeride- oder Freemove-Boards um – weniger Volumen, dafür schneller ins Gleiten.

  • Profis: fahren je nach Revier Wave, Freestyle, Slalom oder Foilboards, meist mit mehreren Boards im Quiver.

  • Grundregel Volumen:

    • Anfänger: Körpergewicht + 50–100 L

    • Fortgeschrittene: Körpergewicht + 30–50 L

    • Profis: Körpergewicht ± 0–20 L